2 Antworten
  1. 1. Juni 2016 at 18:40 | Thomas M. Wandel |

    Lieber Herr Krstulovic, lieber Herr Frank,

    freilich zählt im Leben die Menschlichkeit – aus dem Austausch von N. Sawtschenko aber etwa ableiten und hoffen zu wollen, dass die Sanktionen gegen Russland fallen werden (oder dass es schwerer wird, sie fortzusetzen) ist zwar verständlich, aber – pardon – naiv. Welche Rolle spielt wohl Menschlichkeit in den Interessen der USA und der EU? Wenn Ende Juli die Sanktionen wieder verlängert werden, wird sich niemand mehr an N. Sawtschenko erinnern und auch die jetzt scheinbar Aufmüpfigen werden kuschen (Herr Steinmeier ist schon am Zurückrudern) und einstimmig dem Diktat der G7 zustimmen – das walte nicht zuletzt das deutsche wirtschaftliche Erpressungspotential in der EU. Schade, aber so isses. Russland wäre gut beraten, seinen Kurs auf wirtschaftliche Eigenständigkeit und seine Suche nach Handels- und Geschäftspartnern außerhalb der EU konsequenter als bisher fortzusetzen.

  2. 28. Mai 2016 at 14:16 | Karl Frank |

    Im Leben zählt die Menschlichkeit!

    Es ist gut, dass Herr Putin die Soldatin Frau Sawtschenko freigelassen und
    ausgeliefert hat. Es ist gut, dass die Frau Sawtschenke gesagt hat!
    “Ich werde nicht meinen Haß und Wut an andere Menschen weitergeben”!
    Problematisch ist, was der angeblich starke Mann Präsident Poroschenko darauf
    äußerte! So, wie wir Nadjeschda zurückgeholt haben, bringen wir auch den Donbass
    und die Krim zurück”!
    Warum sowenig Diplomatie! Die Zeit der Kriegshelden und starken Männer sollte
    doch vorbei sein. Wir wissen doch was dabei herauskommt.
    Für die deutschen Milchbauern und die Abnehmer wäre es viel wichtiger, wenn die
    Sanktionen endlich beendet werden könnten. Das wäre schon wieder ein Teil der
    Menschlichkeit.

    Grüße!
    Karl Frank

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