2 Antworten
  1. 16. Juni 2016 at 10:53 | Strienz Klaus |

    Tagung „Deutsch-Russische kommunale Partnerschaften“ am 7. Juni

    Die Rede von Herrn Platzek war sehr notwendig und ist auch politisch vernünftig gewesen. Er zeigte Lösungswege in der gegenwärtigen Krise auf.

    Andererseits ist eine Strategie des “Wir schaffen Fakten und Ihr müsst euch damit abfinden!” unter zivilisierten Staten nicht akzeptabel.

    Das Unverständnis der meisten zivilen Russen wie offenbar auch vieler Politiker (Ansprache Dr. Romanovich…) über Ereignisse seit dem Zerfall der UDSSR in Osteuropa erscheint mir darin zu liegen, dass offenbar viele stalinistische Maßnahmen, die damals massiv in das Leben der Menschen eingriffen, östlich der Machtgrenze des Hitler-Stalin-Pakts nicht bekannt sind und nicht unterrichtet wurden.

    Nicht nur deshalb ist der kritische Beitrag einer russischen Tagungsteilnehmerin mit dem Inhalt, dass im russischen Geschichtsunterricht die Stundenzahl zum Thema II. Weltkrieg massiv gestrichen wurde und dies eigentlich nicht vertretbar sei, sehr berechtigt. Der Unterricht sollte auch den Hitler-Stalin-Pakt und seine Auswirkungen auf die aktuellen politischen Einstellungen in Osteuropa beinhalten. Konflikte und Kriege haben ihre Ursachen!

    Klaus Strienz
    Studiendirektor a.D.
    Höchstadt/Aisch
    (Deutschland/Bayern/Franken)
    Datum: 2016-06-16

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